Verfasst von: Niko | Mai 18, 2008

Massaaaaage, PingPongbar, Bumstouristen

[Chris]

Bangkok. Rückblickend sind die letzten Stunden bzw. Tage total verschwommen.

Aufgestanden mit Kater, in die Dusche gekotzt und im nächsten Moment rast ein Tuk Tuk neben dir auf den Bürgersteig, ein Schlitzauge springt raus und fragt dich, ob du entweder sehen willst wie Frauen Pingpongbälle aus sichrausquetschen oder ob du nicht gleich über eins der ,,cheap&beautiful girls“ drüberrutschen willst. Der Flug war die Hölle. 10 h eingesperrt im Plastiksarg, umgeben von den ThaiAirways-Farben Pink und Rosa. Keiner von uns hat länger als 2 h geschlafen. Glücklicherweise waren unsere Sitze direkt an der Toilette gelegen, was uns Gelegenheit gab, unsere vorwiegend deutschen Mitpassagiere unter die Lupe zu nehmen, wobei diese wirklich jedes Klischee bedienten: Fette, alleinreisende  Männer in Hawaiishirts, 30jährige mit Adiletten und Muscleshirt, die bereits nach drei Stunden volltrunken durchs Flugzeug wankten und ganze Assofamilien, die wirklich aussahen, als seien sie speziell zu unserer Belustigung von RTL2 gecastet worden. Irgendwann, nachdem man eigentlich schon gar nicht mehr wusste, wie das Leben ausserhalb dieses fliegenden Albtraums eigentlich so vor sich geht, setzte der Flieger auf. Die ersten Schritte aus der Tür und auf endlos langen Transportbändern zur ,,Immigration“. Die stellt sich als harmlos raus, man bekommt seinen Pass gestempelt und wird fotografiert und schon ist man drin. Mittlerweile merkt man, dass es irgendwie wärmer geworden ist. Schnell das Gepäck abgegriffen und raus aus Suwiblabhla (thailändische Straßen- bzw. Gebäudenamen sind viel zu abgefahren um sich auch nur irgendwas zu merken). Dann kommt der erste Schritt aus der Flughafentür. Man wird förmlich erschlagen. Luft, Temperatur, Feuchtigkeit sind mit einem Wort zu beschreiben: abartig. Sofort läuft aus allen Poren der Saft raus. Dazu kommt, dass sofort 20 Thais auf dich zustürmen und versuchen dir irgendwelche Reisen und sonstigen Scheiß anzudrehen. Wir lassen uns schließlich von irgendnem alten, gutgekleideten Thai abschleppen und ein Taxi bestellen. Das Taxi stellt sich als japanische Limousinenkopie heraus und ist zum Glück klimatisiert. Nach aberwitziger Fahrt durch den Bangkokerverkehr und an Slums und Hochhäusern vorbei, kommen wir an unserem Hotel an.

Papierkram erledigt, eine Stunde gewartet, zwei mal in der Lobby eingeschlafen, dann können wir aufs Zimmer.

Nachdem der Thai, der uns die Koffer hochgetragen hat, uns mit seinem Pidgin-Englisch-Verschnitt vollgelabert und seine 40 cent Trinkgeld zugesteckt bekommen hat, wird erstmal geschlafen.

Gegen 16 Uhr wachen wir beide auf und erkunden erstmal die Umgebung sprich wir laufen die Straße ein Stück hoch und wieder runter. Erster Eindruck: Immer noch unglaublich heiß und ein schlechter Geruch wechselt sich mit einem andern ab. Die Thais rasen wie die bekloppten, mit allen nur erdenklichen Fortbewegungsmitteln an einem vorbei. Zusätzlich schreit alle 5 Meter irgendeine Gruppe Thaifrauen ,,MAAAAAAAASSAAAAAAAAAAAAAGE?“ (und 5 Meter sind keine Übertreibung, anscheinend leben in Bangkok geschätzte 2 Zilliarden hauptberufliche MAAAAAAAASSAAAAAAAGE?-Schreierinnen). Ok genug von allem, erschlagen von den ersten Eindrücken zurück ins Hotel, Glotze angeworfen. Abends um 7 nochmal raus. Die Temperatur ist angenehmer und Bangkok erscheint nachts wesentlich freundlicher. Kaum zwei Schritte vom Hotel entfernt taucht jedoch ein neues Phänomen auf: Puffschlepper. Zusätzlich zur MAAAAASSAAAAAAAAAGE bekommt man jetz auch ständig einen schnellen Fick angeboten, alles natürlich total billig und nur scharfe weiber (zumindest siehts auf den Bildern, die man unter die Nase gehalten bekommt so aus). Also erstmal ab in den Puff. Wir lassen uns von ,,Num-sai“ oder so ähnlich nach Patpong ins ,,Ballermann 69“ fahren. ,,Num-sai“ stellt uns der Mamasan vor, der Puffchefin. Die führt uns dann in einen Raum mit Glasscheibe, und kein scheiß wie im Film sitzen mindestens hundert Thaimädels da. Die Chefin verklickert uns dass wir für die Nummern 1-50 2000BHT die Stunde und für alle Nummern über 50 3000BHT die Stunde zahlen müssen. Nko begnügt sich mit der 13, ich schmeiß mein Geld für die Nummer 37 zum Fenster raus. Beide kommen hinter der Glasscheibe raus und… Ok ihr könnt die Kinnlade wieder hochklappen. Natürlich haben Nko und ich jedem Puffschlepper sofort gesagt er soll sich verpissen, also zumindest ich, Nko hab ich schnell weitergezogen ;) . Zurück zur Wirklichkeit: Nachdem wir alle unzüchtigen Angebote abgelehnt hatten, sind wir in sowas wie nen thailändischen McDonalds gegangen und zumindest ich hab mir die Eingeweide von grünen Curry wegschmelzen lassen.

[Niko] 

Das gelbe Curry welches ich mir zu Gemüte führte war da noch angenehmer , für die nächsten Tage haben wir uns vorgenommen die restlichen Curryfarben anzutesten. Trotz allem eine enorme Verbesserung wenn wir an das Fenchelwürstchen zurückdenken, dass uns um halb 4 Uhr morgens im Flugzeug serviert wurde. 

Erstmal ein grober Überblick bevor wir uns selbst einen verschafft haben. Chris hängt noch schnell das „Do not disturb“ Schild raus. Und dann die Kette vor die Tür. Roomservice nein danke.

Jetzt noch schnell die Fotos dann die Air Condition aufdrehen und ciao ersteinmal.

Unsere Maschine!

Unsere Boing 747

Im Hotelzimmer angekommen

schnell ins Bett

Selbstauslöser!

pure beauty

Unsere Aussicht !

Schicke Aussicht und jaha echter Smog

Le Schloss

w00t ?!

Für 1.10€ nehm ich das in Kauf!

yammy


Antworten

  1. genial jungs! sehr geil geschrieben, hab mich echt amüsiert. werde die seite von nun an täglich besuchen hihi. wusste bis eben garnicht, dass ihr dort seid wo ihr jetzt seid. beneide euch ein bisschen.

    viel spaß euch und die page immer schön auf dem laufenden halten.

    liebe grüße,
    marcel

  2. #1

  3. #1, of course.

    Ich schätze mal die Thais halten euch für schwul. Habe dazu einige Bilder entworfen, werde sie euch zukommen lassen.

  4. hier was soll des heiße, „your comment is awaiting moderation“.
    na dann sing ich noch ein bisschen :“ich bin gay , so gaaaay , yeeay!“

    [niko&chris]
    wir haben die scheiße jetz hoffentlich raus mit der moderation

  5. alles sehr treffend… so hab ichs vor 3 jahren auch mehr oder weniger empfunden – auch wenn sie mir keine nu..mädchen angeboten haben. ..
    übrigens: hier hats 13 Grad und regen – also dann lieber 34

  6. Hallo Jungs,

    hoffe ihr seid gut angekommen, und kommt mir nicht unter die Räder. Für Fragen oder ähnliches meldet euch einfach per Mail… Noch eine schöne Zeit in Asien.

    Eurer Thomas Gerung
    Von Beruf Asienspezialist

  7. hi jungs,
    hab mich weggeschmissen beim lesen eures „reiseberichts“. scheint ja eine menge spaß zu haben…seid ihr noch in bangkok oder schon dem smog entkommen?
    liebste grüße und viel spaß noch :-)

  8. Sau geil ihr beiden,
    ich weiss uebrigens genau wen ihr mit der puff- geschichte verarschen wolltet ;-)
    bin schon gespannt auf neuigkeiten!!
    bis bald

  9. Eine Frau glücklich zu machen ist einfach, Mann muss nur ein…

    1. Freund
    2. Partner
    3. Liebhaber
    4. Bruder
    5. Vater
    6. Lehrer
    7. Erzieher
    8. Koch
    9. Mechaniker
    10. Monteur
    11. Innenarchitekt
    12. Stylist
    13. Elektriker
    14. Sexologe
    15. Gynäkologe
    16. Psychologe
    17. Psychiater
    18. Therapeut sein und
    19. zuvorkommend
    20. sympathisch
    21. durchtrainiert
    22. liebevoll
    23. aufmerksam
    24. gentlemanlike
    25. intelligent
    26. einfallsreich
    27. kreativ
    28. einfühlsam
    29. stark
    30. verständnisvoll
    31. tolerant
    32. bescheiden
    33. ehrgeizig
    34. fähig
    35. mutig
    36. entschieden
    37. vertrauensvoll
    38. respektvoll
    39. hingebungsvoll
    40. leidenschaftlich und vor allem
    41. zahlungsfähig sein.
    Gleichzeitig, sollte er darauf achten, dass
    a) er nicht eifersüchtig ist, und dennoch nicht uninteressiert
    b) er sich mit seiner Familie gut versteht, ihr aber nicht mehr Zeit widmet als der Frau
    c) er ihr Raum lässt, sich aber besorgt zeigt, wo sie war und was sie gemacht hat.

    Sehr wichtig ist es:
    nicht die Geburtstage, Jahrestage, Hochzeitstage, Namenstage, Ihre Tage, Datum des ersten Kusses, Geburtstag ihrer Lieblingstante, Ihres Lieblingsneffen oder ihrer Lieblingsfreundin… zu vergessen.

    Leider garantiert auch die perfekte Einhaltung dieser Ratschläge kein 100%iges Glück. Sie könnte sich von einem perfekten und abgestimmten Leben eingeengt fühlen und mit dem erstbesten Schlaffi davonrennen, der ihr begegnet.

    Und nun die andere Seite der Medaille:
    Einen Mann glücklich zu machen ist wie wir nun rasch erkennen werden bei
    weitem nicht so leicht.
    Denn:

    Der Mann braucht:

    1. Sex und
    2. Essen

    Die meisten Frauen sind mit diesen seinen Bedürfnissen natürlich überfordert. Was lernen wir daraus?

    Harmonisches Zusammenleben ist gar nicht schwer wenn Männer endlich erkennen, dass sie ein klein wenig ihrer Ansprüche zurückschrauben müssen!

  10. Ballermann 69? Ich kenne nur Ballermann 6 :-)


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